In dem Buch “Das kalte Herz der Schuld” von Anna Jarzab aus dem Jahr 2011, geht um den Mordfall von Carly, die eines Abends auf einer Brücke erschossen wurde.
Der vermeintliche Täter scheint gefasst zu sein, doch Neily, Charlys damaliger Ex-Freund und Audrey, ihre beste Freundin – und Tochter des Mörders, haben immer noch Zweifel. Die beiden stellen Fragen und decken Geheimnisse auf, die in eine ganz andere Rchtung führen, nämlich zu Carlys Clique an der Eliteschule von Brighton. So kommen Audrey und Neily langsam auf die richtige Spur.
Meiner Meinjng nach ist das Buch sehr spannend und interessant aufgebaut, da aus mehreren Perspektiven geschrieben wird und die Autorin oft von der Gegenwart in die Vergangenheit springt. Trotzdem verliert man nicht den Überblick. Man ist schnell in den Mordfall vertiert und die Spannung hält bis zum Schluss, da man wirklich erst am Ende weiß, wer der “richtige Mörder” ist.
Christina 18 Jahre
ISBN 978-3-570-30767-0 8,99 €
Meta
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Die 16-jährige Lucy Holloway lebt in einer Welt in der nichts mehr so ist, wie wir es heute kennen. Umweltkatastrophen, Tsunamis, Überschwemmungen, Erdbeben und Vulkanausbrüche haben das Gleichgewicht des Ökosystems gestört. Eine Epidemie hat beinah die gesamte Menschheit ausgerottet und um sich vor weiteren Ansteckungen zu schützen wurden ganze Städte von den Überlebenden zerstört.
Dieses historisch-fantastische Abenteuer für Mädchen spielt etwa im Jahr 1800. Jessamine lebt zurückgezogen mit ihrem Vater in einer alten verfallenen Kapelle. Das Mädchen führt den Haushalt für ihren eigenbrödlerischen Vater, der als Botaniker und Heiler immer wieder für einige Tage verschwindet, ohne dass sie wüsste wohin. Obwohl Jessamine ungeheuer wissbegierig ist, bildet der Vater sie nicht in der Botanik aus. Besonders von dem, hinter hohen Mauern verborgenen Garten mit Giftpflanzen, hält er sie fern.
Mirjam Pressler, die vor vielen Jahren Hanna B. in einem Kibbuz in Galiläa kennenlernte, schreibt nach Hannas Tod im Jahre 2006 ein Buch für sie.
„Mein Blick fiel auf den Bildschirm des Laptops. Er zeigte eine von dornigen Sträuchern bewachsene Wildnis aus der Vogelperspektive. In der Mitte lag ein lebloser Körper in der glänzenden Bronzerüstung eines antiken Helden. Schwarze Vögel saßen auf der Leiche und pickten daran. Darunter hatte sich ein Eingabefenster und drei Schaltflächen geöffnet: „Spielstand laden“, „Neustart“ und „Beenden“.“
Der im Sterben liegende Mozart wacht an einem Morgen in einer Wiener WG auf, in der in der vergangenen Nacht eine wilde Party gefeiert wurde und von der Mozart scheinbar übrig geblieben ist. Frisch und ausgeschlafen ist seine erste morgendliche Tat das Niederschreiben der fehlenden Teile seines Requiems. Von der WG nach dem Frühstück auf die Straße gesetzt, läuft Mozart durch Wien, verwundert, dass nichts mehr so aussieht, wie am Tag zuvor. Heimat fühlt er nur an der Seite des Stephansdomes, die Augen geschlossen und den Duft der Fiaker in der Nase. Da dringen vertraute Töne an sein Ohr. Piotr, ein polnischer Geiger spielt für die Touristen Stücke von Mozart. Die beiden kommen sich über ihre Leidenschaft für Musik in Kontakt und Piotr nimmt den Wohnungslosen mit zu sich und ermöglicht es ihm Abend für Abend in Lokalen am Klavier zu spielen. Als Wolfgang Mustermann schlägt sich Mozart fortan durchs Leben. Das Ende seines Requiems, das er bei seinem überstürzten Aufbruch in der WG hat liegen lassen, ist mittlerweile in die Hände eines Professors für Musik gelangt, der nun auf der Suche ist nach dem unbekannten Verfasser.
„Im Stillen entschied er, dass Sydney ein Sittich war. Oder ein Specht. Sie war klein, leuchtend bunt und sehr hartnäckig.“
Marion und Shiva sind eineiige Zwillinge, die in den 60er Jahren in einem Missionshospital in Äthiopien auf die Welt kommen. Ihre Mutter Schwester Marie Joseph Praise, eine indische Nonne, stirbt während der Geburt und ihr Vater Dr. Thomas Stone, ein britischer Chirurg, verlässt die Kinder noch in ihrer ersten Nacht auf der Welt um die Schuldgefühle am Tod seiner Geliebten zu verdrängen.
Florentine, ein aufgewecktes Mädchen, verbringt die Abende am Liebsten im Lesesessel in der Buchhandlung ihrer Mutter und liest gemeinsam mit ihr in einem Buch über Elfen. Darin wird ein Ritual beschrieben, das helfen soll Elfen zu sehen. Und tatsächlich schwirrt plötzlich eine kleine Elfe mit pinken Gummistiefeln vor Florentine auf und ab. Doch was Hummelbi, die fleißige Elfe, ihr dann erzählt ist dramatisch: Die meisten Elfen schlafen, weil zu wenige Menschen noch an sie glauben. Nun liegt es an Florentine und ihrer Zwillingsschwester Pauline zusammen zu halten, denn nur gemeinsam können sie die Elfen retten. Sie schreiben ein Buch, um die Elfen zurück in die Köpfe der Menschen zu holen und ahnen dabei noch nicht, welche weitern Folgen ihre Geschichte hat…
»Wir wollen Bücher für die Nächte, in denen wir trotz aller Erschöpfung keinen Schlaf finden; Bücher, die wir einer Freundin mitbringen können. Wir wollen Bücher, die für uns geschrieben wurden. Wir wollen Bücher, die uns Luft zum Atmen geben. Wir wollen gute Romane.« (Aus dem Plädoyer der Buchhändlerin Francesca, als ihr Traum vom perfekten Buchladen zerstört zu werden droht.)